BÜRGERMEISTERWAHL 23.10.2016

Vorläufiges Endergebnis zur Wahl des Ersten Bürgermeisters

1 Wiggensbach

2 Ermengerst

3 Außenbereich

Briefwahl

Gesamt

Stimmberechtigte

1696

1061

1191

3948

Wähler

840

508

667

486

2501

Wahlbeteiligung

49,5%

47,9%

56%

100%

63,3%

Ungültige Stimmen

14

12

8

5

39

Gültige Stimmen

826

496

659

481

2462

Thomas Eigstler
(CSU)Astrid Haggenmüller
(Freie Wähler)

490
59,3%

254
51,2%

431
65,4%

301
62,6%

1476
60,0%

336
40,7%

242
48,8%

228
34,6%

180
37,4%

986
40,0%

 

FW_plakat_web

Flyer-Bürgermeisterwahl

FW-Karte

Astrid BgMNach sechs allzu ruhigen kommunalpolitischen Jahren muss sich wieder mehr bewegen in Wiggensbach – mit dieser Forderung zieht Astrid Haggenmüller für die Freien Wähler in den Bürgermeister-Wahlkampf. Die 51-jährige wurde bei der gut besuchten Nominierungsveranstaltung einstimmig als Kandidatin gekürt.

Dringenden Handlungsbedarf sieht Astrid Haggenmüller im sozialen Bereich bei Schule, Kindergarten und Senioren, aber auch im baulichen Bereich für Jung und Alt. Darüber hinaus müssten für die nördliche Marktplatzgestaltung ganz dringend zukunftsweisende Konzepte erarbeitet werden. Außerdem, so Haggenmüller,  liege ihr eine Stärkung des „Wir-Gefühls“ aller Wiggensbacher sehr am Herzen.

Die Kandidatin der Freien Wähler stellte sich der Versammlung als „offener Mensch“ vor, der „im dörflichen Leben, im Gemeinderat und in den örtlichen Vereinen engagiert ist“. Mit dem Rückhalt ihrer Familie bewerbe sie sich für das Amt des Bürgermeisters mit dem Ziel, sich mit aller Kraft für die Wiggensbacher und deren Belange einzusetzen. Als Architektin bringe sie ein umfangreiches Fachwissen von Planung und Bau mit, betonte Astrid Haggenmüller. Sie könne zuhören, abwägen und sich von guten Argumenten überzeugen lassen, aber – wenn nötig – auch mit Energie durchsetzen.

Vorsitzender Michael Deuschle erinnerte zu Beginn des Treffens daran, dass die Freien Wähler bei der Bürgermeister-Wahl Thomas Eigstler sehr aktiv unterstützt hatten. Doch weil sich in den letzten Jahren die unzufriedenen Stimmen aus der Bevölkerung gehäuft hätten, seien die Mitglieder im Frühjahr nach reiflicher Überlegung zu der Entscheidung gekommen, diesmal einen eigenen Bewerber aufzustellen und mit Astrid Haggenmüller eine ausgezeichnete Alternative anzubieten.

Bei der abschließenden Aussprache trugen etliche Besucher der Nominierungsveranstaltung ihre Anliegen vor: die dringend notwendige Überplanung des Engstler-Geländes, Unterkünfte für Asylbewerber und die Straße nach Westenried, aber auch Tempo 30 in Wohngebieten sowie der fehlende Spielplatz in Ermengerst. Die Bürgermeisterkanditatin versprach, für wichtige Bürger-Anliegen immer ein offenes Ohr zu haben, diese auch ernst zu nehmen und dem Wort „Bürger“ im Bürgermeisteramt wieder viel mehr Gewicht zu geben.